Fotografie

Was macht ein Foto eigentlich so besonders? Wieso sehen manche Fotos mit Spiegelreflexkameras auf den ersten Blick - und ohne Bildbearbeitung - atemberaubend aus?

Manche haben ein Talent fürs Fotografieren; alle anderen können es lernen. Denn Fotografieren ist ein Handwerk, das gewissen Regeln folgt, bei dem es viele Tipps und Tricks gibt, und bei dem jeder durchstarten kann. Im Workshop lernst du die Grundlagen der Spiegelreflexkamera: faszinierende Bilder mit Langzeitbelichtung, kreative Porträts, schnelle Aufnahmen … Wir holen gemeinsam alles aus den Kameras heraus. Eine spannende Mischung aus Theorie und Praxis gibt dir den perfekten Start als Hobbyfotograf. Vorkenntnisse musst du keine mitbringen. Spiegelreflexkamera und wenn möglich Laptop bitte mitbringen.

Jan Zaiser

Jan Zaiser ist 24 Jahre alt und schon seit ca. 10 Jahren als freier Fotograf aktiv: egal ob Porträtfotos, Sportaufnahmen, Veranstaltungsfotografie oder Inszenierte Kunstaufnahmen. Hauptberuflich studiert er Medienwirtschaft in Ravensburg.

Improtheater

Du bist kreativ und träumst von großen Bühnen? Du hast Lust auf eine Mischung aus Mitmach-Theater und Zuschau-Abenteuer?

Hier wechseln sich spannende Geschichten mit Action und Ratespielen ab: Schauspiel- und Improvisationstheaterworkshops fördern die Kreativität, die Eloquenz und machen den Spielern eine Menge Spaß. Zum Workshop gehören Körpertraining, Atemtechnik und Stimmbildung. In kürzester Zeit sind die Blockaden beseitigt und der Weg ist frei für Improvisationen.

Charles Lother

Charles Lother studiert in Frankfurt am Main Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Neben seinem Studium war Charles beim Jugendclub des Schauspiels Frankfurt aktiv. Für die Uni Frankfurt arbeitet er als Schauspieldozent und leitet für Schauspielhelden.de Schauspiel- und Improvisationstheaterworkshops für verschiedene Gruppen in ganz Deutschland.

Interview

Ob mit hohen Tieren oder kleinen Fischen – ohne Interview geht es im Journalismus nicht. Vor allem als beliebte Stilform sticht das Interview auf den Seiten von Magazinen und Tageszeitungen ins Auge. Gleichzeitig aber ist es auch eine der wichtigsten Recherchemethoden im Journalismus: Um an Informationen zu kommen, müssen Redakteure mit Menschen reden.

Der Workshop behandelt das Interview als Stilform mit grundlegenden Fragetechniken, Tipps für die Gesprächsführung und Rollenspielübungen zu spannenden Themen. Auch die richtige Vorbereitung eines Interviews und die Aufbereitung (Schreiben, Kürzen, Autorisieren) für das jeweilige Medium kommen nicht zu kurz. Und natürlich führen und schreiben wir selbst Interviews auf dem BodenseeCamp.

Dominik Mai

Dominik Mai (26) studiert in Berlin “Medien und Politische Kommunikation”. Nebenher arbeitet er als Projektleiter des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder bei der Jugendpresse Deutschland. Zuvor war er Redakteur bei der Augsburger Allgemeinen. Dort volontierte er auch, nachdem er in Augsburg Sozialwissenschaften studierte. In seiner Bachelor-Arbeit beschäftigte er sich mit dem Phänomen der Zensur in der bayerischen Schülerpresse. Einige Jahre war Dominik bei der Jungen Presse Bayern aktiv, unter anderem als Seminarleiter und Landesvorstand.

Magazin-Layout

Wir gestalten die Zeitung des BodenseeCamps!

Im ersten Teil des Workshops erfahrt ihr die Grundregeln bei der Gestaltung eines Magazins. Dabei gilt es vor allem, das eigene Auge zu schulen. Wir werden Schriften und Seitengestaltungen kennenlernen, zwei Artikel probeweise layouten und dann gemeinsam das Aussehen der Camp-Zeitung auswählen.

Dann geht es schon zur Praxis: Jeder Layouter erhält einen Text aus dem Zeitungs-Workshop, den er oder sie ansprechend und gut lesbar gestalten kann. Dazu werden wir mit den beiden Fotografie-Workshops zusammenarbeiten, je nach dem aber selber (einfache) Grafiken erstellen. Ihr erhaltet laufend eine Rückmeldung und Tipps zu euren Seiten. Am Schluss des BodenseeCamps haltet ihr alle eine Zeitung in den Händen, die ihr selbst mitgestaltet habt.

Voraussetzungen: Ein gutes Auge für Gestaltung; Erfahrungen mit Bildbearbeitungs- oder Layout-Programmen sind von Vorteil, aber kein Muss.

Vor dem Workshop solltet ihr das Programm InDesign von Adobe herunterladen und euch damit ein wenig vertraut machen. Katharina wird dazu aber eine Mail zur Einführung schreiben.

Katharina Good

Katharina Good (25) hat während drei Jahren die Printmagazine, Flyers und Inserate des Schweizer Jugendmagazin Tink.ch gelayoutet. Meistens gestaltete sie diese im Team mit anderen jungen Menschen – was ihr am meisten an der Redaktionsleitung gefallen hat. Neben verschiedenen Engagements studiert sie Kunstgeschichte und Medienwissenschaft in Basel.

Portraitfotografie digital

»Ich bin total unfotogen …« oder ähnliche Sätze bekommst Du täglich zu hören. Aber wie schaffst Du es dennoch, selbst der fadesten Visage einen starken Ausdruck zu entlocken? Es geht viel um Erfahrung, um viel Technik, viel um die richtige Grundlage, aber im Wesentlichen um das Zwischenmenschliche.

Wie schaffst Du es, genau das zu erarbeiten, was ein Kunde haben will? Wie hoch ist der kreative Anteil beim Arbeiten als Fotograf? Was ist machbar und was solltest Du besser lassen? Was ist Alltag und was sind die Herausforderungen? Was heißt "Licht sehen"?
Das und viel mehr wollen wir in einer entspannten Runde herausfinden und in der Praxis entsprechend verwirklichen.
Da es sich um einen handwerklich orientierten Workshop handelt, der sich an ambitionierte Fotografen richtet, ist das Mitbringen einer Spiegelreflexkamera mit mindestens zwei Objektiven Teilnahmebedingung. Das Mitbringen eines Laptops, um die Fotos zu sichten, ist empfehlenswert. Aufgrund der letztjährigen Erfahrungen ist es nicht empfehlenswert, sich eine unbekannte Kamera zu leihen um an dem Workshop teilzunehmen, das Gelernte soll ja zu Hause auch fortgesetzt und angewandt werden.

Felix Mayr

Felix Mayr hat im zarten Alter von 19 Jahren die Fotografie für sich entdeckt und mit 22 die Ausbildung zum Fotografen begonnen. Nach seiner abgeschlossenen Ausbildung als Werbe- und Industriefotograf mit dem Schwerpunkt People-Fotografie war er von 2010 bis 2012 Studioleiter in Köln. Seit Anfang 2012 ist er selbständig als People- und Businessfotograf tätig. Seine Arbeit geht vom simplen Businessportrait bis hin zur politischen Wahlkampagne für hochrangige Politiker. Darüberhinaus betreut er seit 2007 junge Fotografen in Workshops rund um die Jugendpressearbeit und hat mehrere Male den Fotoworkshop auf dem BodenseeCamp geleitet. Dieses Jahr betreut er den Portraitworkshop.

Projektmanagement

Da ist diese Idee, die dir immer mal wieder in den Kopf kommt und die du in die Tat umsetzen möchtest? Du weißt aber nicht genau, wie? Dann bist du bei uns genau richtig.

Ganz ega,l ob du eine Schülerzeitung auf die Beine stellen willst, eine Veranstaltung wie das BodenseeCamp planst oder sonst ein tolles Projekt in deinem Kopf rumspukt, welches unbedingt Realität werden soll: Bei uns lernst du die Schritte für eine erfolgreiche Projektplanung und Durchführung. Von der Konzeptions- über die Planungs- und Nachbereitungsphase. Wir sprechen über Zeitpläne, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcen und und und. Aber keine Angst: Im Workshop arbeiten wir vor allem aktiv und praxisnah. Gemeinsam mit anderen Teilnehmern und dem Workshopleiter planst du während des BodenseeCamps ein »kleines« Projekt, setzt es um und holst dir direkt vor Ort die Lorbeeren ab. Wichtig ist, dass du Lust auf Planen und Umsetzen von Projekten hast und gerne im Team arbeitest. Solltest du ein Projekt im Kopf haben oder sogar schon mitten in der Planung stecken und dir Anregungen holen wollen: Bring deine Ideen, Unterlagen und Infos mit.

Hannah Rex & Matthias Rohrer

Matthias war zwischen 2007 und 2013 unter anderem als Geschäftsführer in der Jugendpresse Österreich aktiv, war zweimal Projekt- und Finanzverantwortlicher für das BSC und wesentlich an der Organisation der ersten österreichischen Jugendmedientage beteiligt. Schon seit seiner Schulzeit engagiert Matthias sich in Jugendorganisationen und sammelt seitdem Erfahrungen im Bereich Projektmanagement in vielen nationalen und internationalen Projekten. Dieses Wissen nutzt er aktuell in seinem Beruf als Jugendforscher am Institut für Jugendkulturforschung in Wien und Hamburg.

Hannah ist seit 2005 bei der Jugendpresse aktiv, hat bayerische und bundesweite Jugendmedientage begleitet, war Landes- und Bundesvorstand. Beim BSC ist seit 2008 dabei und war 2010 Projektleitung. Hannah studiert Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der HU Berlin. In der Hauptstadt entfachte sich ihre Liebe zum Theater und seit der Spielzeit 2013/14 arbeitet sie als Regieassistentin am Schauspiel Stuttgart.

Radio

Du machst Radio! Am Ende nimmst du deinen eigenen Radiobeitrag über das Bodenseecamp mit nach Hause. Wir berichten über die neuesten Campgerüchte, schauen in die Töpfe der Küche oder fangen die Stimmung in anderen Workshops ein. Deinen kreativen Ideen sind nur die Grenzen des Bodenseeufers gesetzt.

In unserem Workshop werden wichtige Radio-Basics vermittelt: Wie schreibe ich Texte fürs Radio? Wie nutze ich meine Stimme optimal? Was muss ich bei der Aufnahme mit dem Reportergerät beachten? Welche Fragen stelle ich in einem Radiointerview? Wie plane und schneide ich meinen Beitrag? Wie kann ich mein iPhone als Aufnahmegerät nutzen? Diese praktischen Fragen rund um das Radiohandwerk klären wir zusammen. Zudem erfährst du, wie der Redaktionsalltag beim Radio abläuft, wie eine Sendung geplant wird und weshalb die erfolgreichsten Hitradios immer die gleichen Songs spielen.

Matthias Strasser & Felix Unholz

Matthias Strasser, 22, lebt in Basel und arbeitet als freischaffender Journalist für diverse Tages- und Wochenzeitungen in der Schweiz und als Redaktor für die Berner Zeitung. Zuletzt berichtete er als Korrespondent für Privatradios aus dem Bundeshaus. Daneben absolviert er ein Studium in Geschichte und Medienwissenschaft und ist Vorstandsmitglied von Junge Journalisten Schweiz.

Felix Unholz, 23, lebt in Zürich, macht seit vier Jahren Radio in St. Gallen und studiert Geschichte und Medienwissenschaft in Basel. Als Moderator beim Ostschweizer Radio FM1 hat er schon fast jede Sendung moderiert: von der Fussballsendung über die Morgenshow bis zur Livesendung vom Open-Air. Im Gymnasium gründete er ein Schülerradio, weil ihm die Schülerzeitung zu langsam war.

Der Radioworkshop wird unterstützt von:
klipp + klang

Rhetorik

Spontan. Interaktiv. Praxisorientiert. Rhetorik ließe sich detailliert in staubige Theorien verpacken. Zielführend aber ist das nicht. Deshalb halten wir uns nicht mit theoretischen Grundlagen auf, sondern starten so, wie jeder Teilnehmende spätestens nach dem Workshop agieren können sollte: spontan.

Anhand ihrer individuellen Performance erfahren die Teilnehmenden, wo ihre Stärken aber auch ihre Schwächen liegen. Auf eine facettenreiche Gruppe aufbauend lernen die Teilnehmenden von ihren Mitstreitern, wie man es gut oder auch weniger gut macht.

Im weiteren Verlauf des Workshops werden die Teilnehmenden vor Aufgaben variierender Schwierigkeit gestellt, welche sie spontan oder mit Vorbereitung, allein oder in Gruppenarbeit lösen und umsetzen müssen. Hierunter finden sich insbesondere Sprechtrainings, Präsentationsübungen, Vorortrecherche- und Interviewtechniken sowie Moderations-, Präsentations- und Redetaktiken.

Kurzum: Der Rhetorikworkshop bringt Stimme, Gestik und Mimik auf Vordermann und bereitet die Teilnehmenden auf Reden, Moderationen und Präsentationen unter verschiedenen Voraussetzungen vor.

Jonas Tylewski

Seine Begeisterung für Rhetorik ist seit seiner ersten Power-Point-Präsentation – damals war er gerade einmal sieben Jahre alt – ungebrochen. Als langjähriger Chef der Schülerzeitung und Lokalreporter machte er umfassende Erfahrungen in den Medien. Es folgten Moderationen politischer Debatten sowie ein Stipendium des U.S. Außenministeriums, welches ihn 2011 in die USA führte, wo er seine rhetorische Schlagfertigkeit perfektionierte. Seither arbeitet der Jura-Student, der zuletzt Bundesvorstand der Jugendpresse war, als Medientrainer und Moderator. Insbesondere arbeitet er für Jugendprojekte, Botschaften und Ministerien.

Zeitung

Print ist tot - lang lebe Print? Laut aktueller JIM-Studie liest nur ein Viertel aller Jugendlichen regelmäßig eine Zeitschrift oder ein Magazin, nur 22 Prozent lesen täglich eine Zeitung. In Zeiten, in denen sich große Verlage und kleine Lokalredaktionen schwer tun, Nachrichten noch auf gedrucktem Papier zu verkaufen, versprühen wir jungen Optimismus: Wir machen Zeitung, weil es geht. Und weil's Spaß macht.

Im Zeitungsworkshop lernst du, warum sich guter Printjournalismus lohnt, wie ein gutes Titelblatt aussieht und was in einen Heftplan gehört. Wir sprechen über Deadlines, Editorials und verschiedene Zeitungen und Magazine, die von Jugendlichen für Jugendliche gemacht sind. Zusammen mit den Teilnehmern aus den Foto-, Layout- und Interview-Workshops arbeiten wir an einer gemeinsamen Zeitung, die zum Abschluss des BodenseeCamps druckfrisch verteilt wird. Der Workshop ist für alle geeignet, die selbst in einer Schülerzeitung, einem Studentenmagazin oder einer Lokalzeitung mitmachen - und alle, die Lust auf Gedrucktes haben.

Andrea Lindner & Tino Höfert

Andrea Lindner (22) studiert an der LMU in München Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Nebenher arbeitet sie bei Focus Online, schreibt für Zeitjung.de und sz.de. Bei der JPB war sie bis vor kurzem im Landesvorstand, außerdem ist sie Chefredakteurin des JPB-Magazins.Wenn dann noch Zeit bleibt, treibt sie gerne Sport oder sitzt mit Freunden draußen an der Isar oder in einem der vielen Biergärten in München.

Tino ist 25 Jahre alt, stammt aus Rostock in Mecklenburg-Vorpommern und studiert Politik- und Erziehungswissenschaften. Er ist seit 2009 in der Jugendpresse aktiv und seit 2009 Vorstandsmitglied beim Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern. Dort ist er unter anderem verantwortlich für die Finanzen, das Projektmanagement und den Schülerzeitungswettbewerb. Er ist in der Chefredaktion von filmab! und wahlweise und seit 2013 Projektreferent bei politikorange.